CREASE

19. Januar - 02. März

Die, 1981 in Shiraz/Iran, geborene und in Wien lebende Künstlerin Soli Kiani zeigt in ihrer ersten Einzelausstellung in Salzburg aktuelle Arbeiten. Seit 2017 verarbeitet Soli Kiani ein autobiographisches Thema: ihr Aufwachsen in restriktiven, patriarchalischen Strukturen, sowie die Befreiung aus ebendiesen in ihrem künsterlischen Schaffen.

Der Titel der Ausstellung CREASE, also Falte, bezieht sich auf die Stofffalten, die in Kianis Malerie, ihren Skulpturen („plastische Malerei“) und ihren Fotografien immer wieder auftauchen. Die Falte, die bereits als gotisches Stilelement Eingang in die Kunstgeschichte fand, ist bei Soli Kiani ein Element der Verhüllung, des Versteckens und doch der Hinweis auf die Körperlichkeit unter dem Stoff. Die Frage nach den Möglichkeiten der Malerei beschäftigen die Künstlerin in dieser Ausstellung besonders. Sie weicht - wie in ihrer Malerei - Grenzen auf und hinterfragt diese.

 

Soli Kiani, Detail Identity 3, 2017, Galerie Weihergut
Soli Kiani, Detail Identity 3, 2017
Soli Kiani, o.T. (6), 2018, Silbergelatineabzug auf Alu Dibond, 102 x 72 cm, Ausstellung CREASE, Galerie Weihergut
Soli Kiani, o.T. (6), 2018, Silbergelatineabzug auf Alu Dibond, 102 x 72 cm
Soli Kiani, Identity (7), 2018, Ölkreide und Acryl auf Leinwand, 190 x 150 cm, Ausstellung CREASE, Galerie Weihergut
Soli Kiani, Identity (7), 2018, Ölkreide und Acryl auf Leinwand, 190 x 150 cm
Soli Kiani, Galerie Weihergut, 2019, Ausstellung, Salzburg, Kunst
Soli Kiani, Roya, 2018, Ölkeide und Acyl auf Leinwand, 120 x 90 cm
Soli Kiani, Nasrin, 2018, Stoff, Acryl und Leim, 15 x 100 x 50 cm, Ausstellung CREASE, Galerie Weihergut
Soli Kiani, Nasrin, 2018, Stoff, Acryl und Leim, 15 x 100 x 50 cm
Soli Kiani, Ausstellungsansicht 2019, Galerie Weihergut, Foto: Armin Plankensteiner
Soli Kiani, Ausstellungsansicht 2019, Galerie Weihergut, Foto: Armin Plankensteiner
Soli Kiani, Ausstellungsansicht 2019, Galerie Weihergut, Foto: Armin Plankensteiner
Soli Kiani, Ausstellungsansicht 2019, Galerie Weihergut, Foto: Armin Plankensteiner