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21. Juli - 06. Oktober

Das Geistige steht bei Carsten Fock im Vordergrund. Auch wenn es für den Betrachter nicht auf den ersten Blick erkennbar ist, so ist es doch da. In seiner Arbeit ist die Geometrie eine unsichtbare Gestalt, sie führt uns langsam an das Wesentliche heran, den Hauptinhalt, den Kerngedanken des Lebens. Liebe, Hoffnung, Aufbau, Zerstörung, Neupositionierung, die Dinge an den rechten Platz rücken, aber bitte informell.

Trotz seiner klassischen Ausbildung an der Städelschule in Frankfurt, gibt sich Carsten Fock seiner Zeit uneingeschränkt zugleich aber kritisch hin. Aus diesem Grund können wir fühlen wie er und erleben wie er. Er ist im Zwiespalt zwischen seiner Vergangenheit und einer neu zu definierenden Zukunft.
Wer sich darauf einlässt, sich in seine Gemälde zu vertiefen, kann Carsten Fock´s Arbeit und sein Ringen um etwas spüren. Er ist eine Herausforderung für den Betrachter.  Aufgreifen und radikales Verwerfen. Sein Ringen zeugt von der Suche nach Tiefe, Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit, es geht um Glaube und Hoffnung und Gleichgewicht. Seele, Intellekt und Materie treffen im großen Chaos an einem Punkt aufeinander. Diesen winzigen Berührungspunkt versucht Fock auf seinen Gemälden festzuhalten. Schriftzüge treffen auf Gebirge, Gebirge auf Transzendenz. Seine Arbeit ist unfassbar und dadurch provokant.
Ein Provokateur auf der Suche nach dem Paradies.

Alexandra Sigl

"Ohne Titel“, Mischtechnik auf Leinwand, 80 x 70 cm
"Ohne Titel“, Mischtechnik auf Leinwand, 80 x 70 cm
"Ohne Titel“, Mischtechnik auf Leinwand, 80 x 70 cm
"Ohne Titel“, Mischtechnik auf Leinwand, 80 x 70 cm
"Ohne Titel“, Mischtechnik auf Holz, 30 x 24 cm
"Ohne Titel“, Mischtechnik auf Holz, 30 x 24 cm